Bananenschneider

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Bananenschneider

„…In den Bananen anbauenden Ländern in Südamerika, Afrika und Asien hat man den Stellenwert dieses Gerätes längst erkannt (in der Schweiz, in der nach neueren Recherchen Bananen zwar nicht angebaut, aber angeblich dennoch zum Verzehr gelangen sollen, übrigens noch nicht: trotz der berauschenden Vielfalt der Ausrüstungsgegenstände des „Wenger Schweizer Offiziersmesser Giant Messer, mit Schatulle“ ist dieses unerlässliche Überlebenswerkzeug dort nicht enthalten). In Militärkreisen sind Bananenschneiderholster gebräuchlich, die am Stiefel oder Oberschenkel befestigt werden, damit der jederzeitige schnelle Zugriff gewährleistet ist; Armeefahrzeuge sind mit einer speziellen Halterung unter dem Armaturenbrett ausgestattet. Da die Menschen in jenen Ländern bereits im Kindesalter mit dem Gebrauch des Gerätes vertraut gemacht werden, erfolgt die Auslieferung häufig ohne Gebrauchsanleitung – ein erhebliches Manko für Nutzer in nordeuropäischen Ländern. Ein häufig gemachter Fehler ist die Einführung der Banane in Längsrichtung, wodurch nicht die gewünschten Ergebnisse erzielt werden (einmal abgesehen von Italien, wo zur Anfertigung von Banana Split-Eisbechern gezielt nach diesem Verfahren vorgegangen wird). Die geschnittene Banane sollte nach dem Schneideprozess sofort aus dem Schneidrahmen entfernt werden, da durch dessen optische Gestaltung eine Verwechslungsgefahr mit einer ungeschälten frischen Frucht besteht. Bei Platzmangel an Bananenlagerungsraum können durch ein horizontales Entlangfahren an der oberen Kante des Schneidrahmens mit einem Messer (sofern noch vorhanden und nicht bereits durch Bananenschneider und ähnliche Gerätschaften ersetzt) überstehende Bananenteile entfernt werden, wodurch eine Stapelbarkeit mehrerer Bananen in ihrem jeweiligen Bananenschneiderahmen erreicht wird. Insofern ist die mehrfache Anschaffung der Schneidrahmen rechtzeitig in Erwägung zu ziehen. So können zum Beispiel bereits fertig geschnittene Bananen gestapelt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Eine entsprechende Produkterweiterung ist nach Herstellerangaben derzeit in Planung: eine Kunststoffklappbox mit einseitig eingelassenen Schneiddrähten (ähnlich einem Eierschneider), die den Schneid- und anschließenden Aufbewahrungsvorgang verfahrenstechnisch und zeitlich optimiert. Gegenüber der traditionellen Methode, bei Bedarf eine frische Frucht zu schälen und mit einem Messer auf einem Holzbrett in Scheiben zu schneiden, werden somit entscheidende Vorteile erzielt, die gerade in einem modernen Haushalt unverzichtbar sind. …“

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